Grüne Niederösterreich veröffentlichen Telefonnummern der Verantwortlichen für das NÖ Bahnchaos amrita.enzinger@gruene.at 02.12.2009 10:53 Grüne Niederösterreich veröffentlichen Telefonnummern der Verantwortlichen für das NÖ Bahnchaos Den Grünen Niederösterreich reichts: "Jedes Jahr bekommen die NÖ PendlerInnen als Vorweihnachtsgeschenk einen neuen ÖBB-Fahrplan, der ausschließlich Verschlechterungen bringt. Die Lage spitzt sich nicht nur zu, sondern der Gipfel des Bahnchaos' ist längst erreicht. Der Streit zwischen Bures, VP-Landesrat Heuras und den ÖBB nutzt den PendlerInnen da herzlich wenig", so Grün-Verkehrssprecherin Amrita Enzinger. Deswegen starten die Grünen nun eine PendlerInnen-Offensive und veröffentlichen die Telefonnummmern von den ÖBB-Verantwortlichen Gabriele Lutter (Vorstandssprecherin der ÖBB Personenverkehr AG), Regionalmanager DI Michael Fröhlich und für die technische Fahrplangestaltung verantwortlichen DI Herwig Wiltberger. Die Grünen nehmen aber auch VP-Verkehrslandesrat Heuras nicht aus der Pflicht. Auch seine Durchwahl wird auf jenen Flugzetteln zu finden sein, die die Grünen ab kommender Woche auf NÖ Bahnhöfen verteilen werden. "ÖBB und Politik müssen endlich kapieren, was sie den PendlerInnen antun. Service für BürgerInnen bzw. KundInnen sieht anders aus", so Enzinger, die hofft, dass sich die PendlerInnen Verspätungen, grottenschlechte Verbindungen, Wartezeiten, schlechtes Informationsservice und Streckeneinstellungen nicht länger gefallen lassen und selbst auch den öffentlichen Druck auf die Verantwortlichen erhöhen. "Auf das Auto umsteigen bedeutet - wenn auch verständliche - Resignation. Das darf nicht passieren, weil es der Politik bei der Argumentation Bahnstrecken einzustellen, hilft. Gemeinsam mit PendlerInnen wollen wir verhindern, dass die Bahn in Niederösterreich zum Nostalgiegefährt mutiert", erklärt die Verkehrssprecherin. Von der Politik verlangen die Grünen Niederösterreich daher dem Schienenverkehr dieselbe Priorität wie dem Straßenverkehr zukommen zu lassen - auch bei der Erstellung des Landesbudgets. "Mehr Invesitionen seitens des Landes bedeuten mehr Leistungen von den ÖBB - so einfach wäre es, wenn der politische Wille vorhanden wäre und Streit ums Geld nicht im Vorgergrund stehen würde", so Enzinger abschließend.