Bezirksbüro der Grünen im Wein/4
Bezirk Mistelbach
und WUI-DIE
GRÜNEN
Thomas
Falch
Hauptstrasse
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2120
Wolkersdorf
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Gesendet: Freitag, 22. Jänner 2010 18:40
An: 'Amrita
Enzinger'; 'Elisabeth Kerschbaum'
Cc: 'Christian Schrefel'; 'Manfred
Weigel'
Betreff: Presseaussendung: GRÜNE: Wo ein Wille da auch eine
Schiene!
Presseaussendung der Grünen
Wein/4 am 22.01.2010
Die Grünen begrüßen die
Entscheidung des Landes, Nebenbahnen in Niederösterreich zu
übernehmen
Wo ein Wille da gibt
es auch befahrene Nebenbahnschienen!
Eine Chance für NÖ,
weg vom Straßenbauwahn hin auf die ökologische
Schiene!
von Labg. Amrita Enzinger,
Verkehrssprecherin der Grünen NÖ
BR Elisabeth Kerschbaum,
Bezirkssprecherin Korneuburg
STR. Manfred Weigel,
Bezirksprecher Hollabrunn
STR. Christian Schrefel,
Bezirksprecher Mistelbach
„Die Landes ÖVP kann jetzt beweisen, wie innovativ und
umweltbewusst sie agieren kann. Jetzt muss das Land Verantwortung übernehmen
und kann sich nicht länger auf die ÖBB ausreden, wenn‘s um
mangelnde Qualität im Öffentlichen Verkehr geht.“ Stellt LAbg Amrita
Enzinger fest.
Die Grünen begrüßen grundsätzlich die Entscheidung des
Landes, Nebenbahnen in Niederösterreich zu übernehmen.
Damit wurde eine langjährige Forderung der Grünen umgesetzt.
„Die Übernahme der Neben- und Regionalbahnen ist aber nur der erste Schritt,
das Ziel der Übernahme muss der Erhalt und Ausbau der Bahn in
Niederösterreich sein!“ stellt Enzinger fest.
Um dieses Ziel zu erreichen, fordern die
Grünen:
Die Schiene ist umweltfreundlicher
und wird von den PendlerInnen besser angenommen als Buskonzepte
Das Land täte gut daran, auf
diejenigen, die sich bisher als Visionäre und Könner im Schienenverkehr
etabliert haben, zu hören
Transparenz für alle Parteien muss
jedenfalls gewährleistet werden.
Auch BRin Elisabeth Kerschbaum reagiert noch
vorsichtig: „Die ÖBB hat in den letzten Jahren, kaum mehr etwas in die
Infrastruktur in NÖ investiert.
Die nun versprochenen 50 MIO Euro Unterstützung von Seiten
der ÖBB zum Aufbau bzw. zur Weiterführung der Neben und Regionalbahnen sind
ein Tropfen auf dem heißen Stein, das Land ist gefordert,
diese Summe entsprechend aufzustocken, um den notwendigen Erhalt und Ausbau
voranzutreiben.
Das bisherige Verhalten der Landesregierung in Sachen
Schienenverkehr lässt befürchten, dass Schienenprojekte auch nach der Übernahme
eher schleppend vorangehen werden.
Für den Bezirk Korneuburg sieht sie derzeit eine vertane
Chance: „Die Landesbahn, eine bereits gut durchdachte Verbindung von Ernstbrunn
nach Korneuburg bzw. Wien, scheint im Konzept des Landes noch
nicht auf. Die Bevölkerung im Bezirk Korneuburg wird offenbar noch
längere Zeit auf ihre Erschließung mit Schienenverkehr warten
müssen.
Auch Christian Schrefel, Bezirkssprecher der Grünen in
Mistelbach, ist noch skeptisch. „LAbg Wilfing will schon mit dem Verhökern von
Schienensträngen beginnen,
ohne drüber nachzudenken, ob diese Linien im Sinne einer
umweltfreundlichen Mobilität im Weinviertel nicht wieder in Betrieb genommen
werden sollen.
Manfred Weigel, Bezirkssprecher der Grünen in
Hollabrunn sieht in der Nebenbahnübernahme auch eine Chance für den Bezirk
Hollabrunn.
Die Strecke Laa an der Thaya-Sigmundsherberg hat jedenfalls
Potential für den Güterverkehr. Damit könnten tausende LKWs
von den kleinen Landesstraßen und aus den Ortschaften
verschwinden.
Die Grünen sind sich einig: Niederösterreich braucht
eine starke Lobby für die Schiene, denn:
Ist Niederösterreich ist viel aufzuholen. Die Grünen werden
weiter darauf drängen, dass das Land NÖ sich künftig mehr für die Schiene
einsetzt
und endlich in den Erhalt und Ausbau der Schienen,
investiert. Tourismusbahnen gehören erhalten, siehe Schneebergbahn,
die Ybbstalbahn gehört saniert und nach dem Konzept wieder
für die SchülerInnen, PendlerInnen sowie für den Güterverkehr
aktiviert.
Das zahlt sich alle mal aus und ist nachhaltig.
Sämtliche andere Bahnen, welche in den letzten Jahren nicht gerade die Priorität
und die finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NÖ
erhalten haben, diese müssen jetzt modernisiert und ausgebaut
werden.
LAbg. Enzinger abschließend:
Ich sehe die Übernahme als einmalige Chance für die
NÖ-PendlerInnen, und für das Land NÖ sich zu profilieren, und zu zeigen,
dass auch NÖ mit dem öffentlichen Verkehr wie in anderen
Bundesländern nachzieht. Der erste Knackpunkt wird die Besetzung
der neu zu gründenden Landesbahnengesellschaft
werden.
In der Steiermark funktioniert die Landesbahnengesellschaft
ganz gut und schafft für PendlerInnen und SchülerInnen gute
Strukturen.
Rückfragen: Labg. Enzinger: 06643843262
Foto: ©Thomas Falch
v.l.n.r: Str.Schrefel, BR Kerschbaum, Labg. Enzinger und Str.
Manfred Weigel
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Falch
Bezirksbüro der Grünen im Wein/4 Bezirk
Mistelbach
und WUI-DIE GRÜNEN
Thomas Falch
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