Von: info@gruene-weinviertel.at
Gesendet: Mittwoch, 27. Jänner 2010 16:47
An: franz.koestler@gruene-weinviertel.at
Betreff: WG: Presseaussendung: GRÜNE: Wo ein Wille da auch eine Schiene!

 

 

Bezirksbüro der Grünen im Wein/4 Bezirk Mistelbach

und WUI-DIE GRÜNEN

Thomas Falch

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Von: info@gruene-weinviertel.at [mailto:info@gruene-weinviertel.at]
Gesendet: Freitag, 22. Jänner 2010 18:40
An: 'Amrita Enzinger'; 'Elisabeth Kerschbaum'
Cc: 'Christian Schrefel'; 'Manfred Weigel'
Betreff: Presseaussendung: GRÜNE: Wo ein Wille da auch eine Schiene!

 

Presseaussendung der Grünen Wein/4 am 22.01.2010

 

Die Grünen begrüßen die Entscheidung des Landes, Nebenbahnen in Niederösterreich zu übernehmen

 

 Wo ein Wille da gibt es auch befahrene Nebenbahnschienen!

Eine Chance für NÖ, weg vom Straßenbauwahn hin auf die ökologische Schiene!

 

von Labg. Amrita Enzinger, Verkehrssprecherin der Grünen NÖ

BR Elisabeth Kerschbaum, Bezirkssprecherin Korneuburg

STR. Manfred Weigel, Bezirksprecher Hollabrunn

STR. Christian Schrefel, Bezirksprecher Mistelbach

 

„Die Landes ÖVP kann jetzt beweisen, wie innovativ und umweltbewusst sie agieren kann. Jetzt muss das Land Verantwortung übernehmen

und kann sich nicht länger auf die ÖBB ausreden, wenn‘s um mangelnde Qualität im Öffentlichen Verkehr geht.“ Stellt LAbg Amrita Enzinger fest.

Die Grünen begrüßen grundsätzlich die Entscheidung des Landes, Nebenbahnen in Niederösterreich zu übernehmen.

Damit wurde eine langjährige Forderung der Grünen umgesetzt. „Die Übernahme der Neben- und Regionalbahnen ist aber nur der erste Schritt,

das Ziel der Übernahme muss der Erhalt und Ausbau der Bahn in Niederösterreich sein!“ stellt Enzinger fest.

 

Um dieses Ziel zu erreichen, fordern die Grünen:

  1. Die Übernahme der Neben- und Regionalbahnen darf nicht zu einer Schließungswelle und Umstellung auf Busverkehr führen.

Die Schiene ist umweltfreundlicher und wird von den PendlerInnen besser angenommen als Buskonzepte

  1. Die Aufarbeitung aller vorhandenen Konzepte, von der Ybbstalbahn bis zur Landesbahn Korneuburg/Ernstbrunn.

Das Land täte gut daran, auf diejenigen, die sich bisher als Visionäre und Könner im Schienenverkehr etabliert haben, zu hören

  1. Bei der Besetzung der Landes… Gesellschaft darf nicht die Parteizugehörigkeit ausschlaggebend sein, sondern vielmehr die Qualifikation.

Transparenz für alle Parteien muss jedenfalls gewährleistet werden.

 

Auch BRin Elisabeth Kerschbaum reagiert noch vorsichtig: „Die ÖBB hat in den letzten Jahren, kaum mehr etwas in die Infrastruktur in NÖ investiert.

Die nun versprochenen 50 MIO Euro Unterstützung von Seiten der ÖBB zum Aufbau bzw. zur Weiterführung der Neben und Regionalbahnen sind

ein Tropfen auf dem heißen Stein, das Land ist gefordert, diese Summe entsprechend aufzustocken, um den notwendigen Erhalt und Ausbau voranzutreiben.

Das bisherige Verhalten der Landesregierung in Sachen Schienenverkehr lässt befürchten, dass Schienenprojekte auch nach der Übernahme eher schleppend vorangehen werden.

 

Für den Bezirk Korneuburg sieht sie derzeit eine vertane Chance: „Die Landesbahn, eine bereits gut durchdachte Verbindung von Ernstbrunn

nach Korneuburg bzw. Wien, scheint im Konzept des Landes noch nicht auf. Die Bevölkerung im Bezirk Korneuburg wird offenbar noch

längere Zeit auf ihre Erschließung mit Schienenverkehr warten müssen.

 

Auch Christian Schrefel, Bezirkssprecher der Grünen in Mistelbach, ist noch skeptisch. „LAbg Wilfing will schon mit dem Verhökern von Schienensträngen beginnen,

ohne drüber nachzudenken, ob diese Linien im Sinne einer umweltfreundlichen Mobilität im Weinviertel nicht wieder in Betrieb genommen werden sollen.

 

Manfred Weigel, Bezirkssprecher der Grünen in Hollabrunn sieht in der Nebenbahnübernahme auch eine Chance für den Bezirk Hollabrunn.

Die Strecke Laa an der Thaya-Sigmundsherberg hat jedenfalls Potential für den Güterverkehr. Damit könnten tausende LKWs

von den kleinen Landesstraßen und aus den Ortschaften verschwinden.

 

Die Grünen sind sich einig: Niederösterreich braucht eine starke Lobby für die Schiene, denn:

 

Ist Niederösterreich ist viel aufzuholen. Die Grünen werden weiter darauf drängen, dass das Land NÖ sich künftig mehr für die Schiene einsetzt

und endlich in den Erhalt und Ausbau der Schienen, investiert. Tourismusbahnen gehören erhalten, siehe Schneebergbahn, 

die Ybbstalbahn gehört saniert und nach dem Konzept wieder für die SchülerInnen, PendlerInnen sowie für den Güterverkehr aktiviert.

 Das zahlt sich alle mal aus und ist nachhaltig. Sämtliche andere Bahnen, welche in den letzten Jahren nicht gerade die Priorität

und die finanzielle Unterstützung von Seiten des Landes NÖ erhalten haben, diese müssen jetzt modernisiert und ausgebaut werden.

LAbg. Enzinger abschließend:

Ich sehe die Übernahme als einmalige Chance für die NÖ-PendlerInnen, und für das Land NÖ sich zu profilieren, und zu zeigen,

dass auch NÖ mit dem öffentlichen Verkehr wie in anderen Bundesländern nachzieht.  Der erste Knackpunkt wird die Besetzung

der neu zu gründenden  Landesbahnengesellschaft werden.

In der Steiermark funktioniert die Landesbahnengesellschaft ganz gut und schafft für PendlerInnen und SchülerInnen gute Strukturen.

 

Rückfragen: Labg. Enzinger: 06643843262

 

Foto: ©Thomas Falch

 

v.l.n.r: Str.Schrefel, BR Kerschbaum, Labg. Enzinger und Str. Manfred Weigel

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Thomas Falch

 

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