Korridorstudie zu S34/B334 bestätigt Aussagen der Grünen! Korridorstudie zu S34/B334 bestätigt Aussagen der Grünen! Die Verkehrsstudie zur S34/B334, von Dr. Hermann Knoflacher kürzlich präsentiert,beweist: Der Bau der S 34 und der B33 ist kontraproduktiv für die Region ist und bringt keine Reduzierung der Verkehrsbelastung mit sich: "Die geplanten Straßen stehen im Widerspruch zur Alpenkonvention und zum Feinstaubsanierungsgebiet. Weiters gehen die Straßenplaner von der selben Wachstumsrate an PKWs und LKWs aus wie bisher. Die Tatsache sieht aber so aus, dass die Zahlen rückläufig sind und sich gegen 0 einpendeln. Das bedeutet, wir haben die Verkehrsstärke auf der B 20 weitgehend erreicht", erklärt die Verkehrssprecherin der Grünen Niederösterreich, Amrita Enzinger. Es gilt also zu hinterfragen, ob die Zweckmäßigkeit der Straßen gegeben ist, wenn ein Teilstück, die S 34 mit einer Länge von 6,6 km mit 129 Millionen Euro gerechnet wird, wobei die Thematik Flugplatz Völtendorf und die Lösung dieses Problems preislich noch gar nicht berücksichtigt wurde. "Die S 34 und die B334 entsprechen nicht einmal den Erfordernissen des NÖ Raumordnungskonzeptes ( Seite 60 der Studie). Kein einziges dieser vom Land selbst geforderten und selbst auferlegten Kriterien werden erfüllt. Ebenfalls nicht erfüllt werden die Ziele nach den Leitbildern in der NÖ Strategie Verkehr 2008. Die grüne Verkehrssprecherin stellt also die Frage: "Sind manche gleicher als gleich? Sind NÖ-Gesetzte und Verordnungen nicht einmal das Papier wert auf dem sie stehen?" Die Grünen fänden es spannend, den Rechnungshof das Verkehrsprojekt S34/B334 auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit prüfen zu lassen. Der Umkehrschluss für die Grüne bedeutet nun: Ein verstärkter Ausbau der Öffis, vernünftige Fahrpläne im Taktverkehr, einheitliche Preisgestaltung und auch entsprechend Zubringerdienste zu den Haltestellen, würden es schaffen, den Pkw-Verkehr auf der B 20 um 40% zu reduzieren. Die Forderung der Grünen lautet daher, einen Verkehrsverbund für den Zentralraum einzurichten. Diese Forderung wurde bereits vom Grünen Bezirkskongress erhoben. Gleichzeitig gilt es auch ein Verkehrsmangement für Güter anzustreben, "denn fast alle im Traisental befindlichen Produktionsstätten verfügen über eine Bahnanbindung. Dadurch kann es nochmals zu einer Entlastung kommen", weiß Enzinger. "Eine ganze Talgemeinschaft zieht an einem Strang und hat richtungsweisende Entscheidungen getroffen - und unter anderem das prophezeit, was die Studie nun bestätigt", weiß die Wilhelmsburger Grün-Gemeinderätin Sabine Hippmann, die seit Jahren mit den AnrainerInnen gegen dieses Verkehrsprojekt auftritt. Hippmann fasst für die AnrainerInnen also zusammen: "Wir werden uns von den Planern nicht weiter verschaukeln lassen, sondern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren!"