Krems–Wien ohne Umsteigen – das muss möglich sein! - Die Grünen Niederösterreich 21.01.2009niederoesterreich.gruene.at/verkehr/artikelParteiHome 20.01.2009 10:33 Krems–Wien ohne Umsteigen – das muss möglich sein! Für tausende Pendlerinnen und Pendler zwischen Krems und Wien verlängert sich mit dem neuen ÖBB-Fahrplan, der seit Dezember in Kraft ist, die Fahrzeit um bis zu 60 % auf teilweise über eineinhalb Stunden. Dazu kommt, dass es kaum noch Direktverbindungen gibt. Umsteigen in Absdorf-Hippersdorf oder Stockerau wird zum Regelfall, die dabei entstehenden Wartezeiten sind besonders im Winter eine Zumutung. Aber das ist noch nicht alles: Ab März wird das Fahrplanangebot noch einmal empfindlich schlechter. Die Folgen sind absehbar: Wer kann, steigt ins Auto um. Wer nicht kann, muss in den sauren Apfel beißen und alle Verschlechterungen in Kauf nehmen. Für die Umwelt und die Lebensqualität vieler Menschen in der Region ist das eine katastrophale Entwicklung. Deswegen haben die Grünen Langenlois jetzt eine Petition im Internet, wo alle, die ihrem Ärger über die jüngsten Verschlechterungen im ÖBB-Verkehr Luft machen wollen, Protest gegen den neuen Fahrplan einlegen können. Die Kernforderung dieser Petition ist, dass die Strecke Krems–Wien ohne Umsteigen in annehmbarer Zeit zu bewältigen sein muss. Auf www.KremsWienOhneUmsteigen.at kann sich jeder und jede dieser Forderung anschließen. "Die bisherigen Proteste von PendlerInnen und SchülerInnen haben schon einige Wirkung gezeigt. Es ist zwar traurig, dass der zuständige VP-Landesrat Gabmann erst reagiert, nachdem BürgerInnen auf die Barrikaden steigen und lautstark protestieren, aber gerade deswegen ist es umso wichtiger Protestaktionen zu nutzen, um seinem Anliegen Gehör zu verschaffen", appelliert die Grün Mobilitätssprecherin im NÖ Landtag, Amrita Enzinger, diese Petition zu unterstützen.