Grüne zum Autofreien Tag: In Niederösterreich fehlt es an Öffis! - amrita.enzinger@gruene.at Grüne zum Autofreien Tag: In Niederösterreich fehlt es an Öffis! Der heutige europaweite Autofreie Tag zeigt eines deutlich: In Niederösterreich sind die Menschen förmlich gezwungen auf das Auto umzusteigen, weil das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel zerstört wurde. "Angesichts der horrenden Spritpreise - zurückzuführen auf die immer weiter steigenden Öl- und Treibstoffpreise - und der dürftigen Klimaschutzmaßnahmen des Landes, ist das schlichtweg eine Katatstrophe für Mensch und Umwelt", so die Grüne Verkehrssprecherin Amrita Enzinger. Der Grund für das Öffi-Desaster in Niederösterreich ist die Verkehrspolitik der ÖVP Niederösterreich: "Straße statt Schiene lautet ihr Motto. Die S8 und die A5 sind Straßenbauprojekte die Millionen an Steuergeldern verschlingen - und das obwohl es Alternativen gäbe. Würde man diesselbe Summe für Investitionen in den Öffentlichen Verkehr nutzen, würde das für einen echten Mobilitätsschub in Niederösterreich sorgen", ist sich Enzinger sicher. Die ÖVP will davon aber nichts hören. Gemäß des ÖVP-Leitspruchs "Wer Straßen baut, gewinnt die Wahl", sperrt sie Regionalbahnen für immer zu und kürzt Schienenkilometer. Bahntrassen mutieren zu Radwegen. "Radwege müssen aber zusätzlich geschaffen werden, nicht statt dessen", fordert Enzinger unter anderem. Für die Grünen Niederösterreich geht die Verkehrspolitik der ÖVP Niederösterreich an den Bedürfnissen der Pendler und PendlerInnen und älteren Menschen komplett vorbei. "Es muss ein Umdenken stattfinden - im Sinne der Umwelt und im Sinne der Börsl'n der Niederösterreicher und Niederösterreicherinnen", so Enzinger. Dass öffentliche Mobilität in Niederösterreich möglich ist, zeigte die Experten-Verkehrs-Enquete der Grünen heuer im Landhaus."Allein es fehlt der politische Wille zur Umsetzung", so Amrita Enzinger abschließend.