Grüne Niederösterreich wollen Verbesserungen für Freiwillige: Grüner Antrag im Landtag von ÖVP abgelehnt madeleine.petrovic@gruene.at Grüne Niederösterreich wollen Verbesserungen für Freiwillige: Grüner Antrag im Landtag von ÖVP abgelehnt Es sind Tatsachen, die das Leben der tausenden Menschen, die sich freiwillig in den Dienst an der Menschheit stellen, erschweren: kein Geld für den Ankauf neuer Rettungsfahrzeuge, zusätzliche Schutzkleidung selbst bezahlen müssen, keine Steuer-Absetzbarkeit der Kosten für Schutzbekleidung, Fachliteratur oder Weiterbildung, die für die Freiwilligentätigkeit aufgewendet werden, kein Kilometergeld vom Dienstort zum Einsatzort, kein Steuerfreibetrag für Freiwillige und vor allem kein arbeitsrechtlicher Schutz bei Fernbleiben vom Arbeitsplatz aufgrund eines Freiwilligeneinsatzes. "Besonders in diesem Jahr, dem ,Europäischen Jahr der Freiwilligen' sollte unser Augenmerk auf mögliche Verbesserungen für jene Menschen gelegt werden, die tagtäglich freiwillig für die Menschen im Einsatz sind. Die Grünen haben diese Verbesserung heute im NÖ Landtag per Resolution eingefordert. Die ÖVP ist in diesem Fall aber nicht gewillt, etwas zu tun. Selbst der Landeshauptmann hat dieses Mal keine Lust, seine Macht bei der Bundesregierung zu demonstrieren und Verbesserungen für die Freiwilligen einzufordern. Prölls ungewohnte Zurückhaltung ist in diesem Fall ein Schlag ins Gesicht der freiwilligen Mitglieder von Blaulichtorganisationen", so die Klubobfrau der Grünen Niederösterreich, Madeleine Petrovic. Für Petrovic wäre es keine Schande gewesen, wenn der NÖ Landtag die Verbesserungsvorschläge der Grünen einstimmig beschlossen hätte: "Es ist aber eine Schande, dass die ÖVP mit Alibi-Anträgen, die keine konkreten Verbesserungen für die Freiwilligen bringen, den Blaulichtorganisationen suggeriert, dass man sich für sie einsetzt. Echter Einsatz sieht anders aus", so Petrovic.