Grüne wollen Regierung Lügen strafen werner.kogler@gru... Grüne wollen Regierung Lügen strafen Für die Nationalratssondersitzung am Mittwoch planen wir anlässlich der Budget-Verzögerung mehrere Aktionen gegen die Regierung. "Lügenfinanzminister" Josef Pröll wird mit einem Antrag zur Wiederherstellung der Verfassungskonformität und einem Misstrauensantrag bedacht und die SPÖ darf über ihr eigenes Sieben-Punkter-Programm zur "Reichen-Besteuerung" abstimmen. Die Grünen werden das rote Steuermodell "Wort- und Beistrich-ident" als Antrag einbringen, kündigte unser Vize-Klubobmann Werner Kogler bei einer Pressekonferenz am Dienstag an. "Geplanter Verfassungsbruch" Kogler forderte die Abgeordneten von SPÖ und ÖVP auf, bei dem "geplanten Verfassungsbruch" der Regierung, die das Budget 2011 nicht fristgerecht dem Parlament vorlegen will, "nicht Schmiere zu stehen", sonder ihren Eid auf die Verfassung einzuhalten. Gerade weil Wahlen bevorstehen, müsse die Regierung die Karten offen legen und die Bevölkerung nicht weiter belügen, so Kogler. Um die SPÖ einmal mehr der "Wahllüge" zu überführen, werden die Grünen die von den Sozialdemokraten vorgeschlagenen "sieben Punkte" - u.a. Bankenabgabe, Vermögenszuwachssteuer und Reform der Stiftungssteuern - zur Abstimmung bringen. Rechte "Voodoo-Ökonomen" Kogler zog auch gegen die Rechtsparteien und ihre "Voodoo-Ökonomen" vom Leder. Die FPÖ sei mit ihrem Festhalten am Bankgeheimnis und Stiftungsprivilegien eine "Schutzpatronin der Geldwäscher und Superreichen". Es wäre "kein Wunder, wenn man von dort eine kleine Gabe erwartet". Es stelle sich die Frage, "wer den Blödsinn, der in Wien plakatiert wird, finanziert", so Kogler. "Gaunertruppe in Kärnten" In Sachen Untersuchungsausschuss zu den aktuellen Politskandalen warf er den Blauen und Orangen vor, den Ausschuss von Beginn "umbringen zu wollen", in dem sie ihn mit unzähligen Untersuchungspunkten "zumüllen". Immerhin seien FPÖ und BZÖ "auf der Anklagebank fett vertreten". Vor allem FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und seine "Gaunertruppe in Kärnten" hätten Erklärungsbedarf, denn "die Partei der Anständigen und Tüchtigen" habe sich als "Partei der Abzocker und Flüchtigen" entpuppt, so Kogler.