Tierschutz Special Ignoriert, vertagt, abgelehnt ... ... aber 2x angenommen: Unsere Anträge für den Tierschutz Einsatz für den Schutz der Tiere ist mühsam. Nur allzu oft stößt man auf taube Ohren der RegierungspolitikerInnen. Wir Grüne lassen aber nicht locker und pochen beharrlich auf jede Option, die das Leben der Schwächsten lebenswerter macht. Welche Forderungen wir in Anträgen Ausdruck verliehen haben, welche abgelehnt oder angenommen wurden, seht ihr im folgenden PDF-Dokument: Grüne Anträge für den Tierschutz (PDF, 493.6 KB) Elfenbeinhandel weltweit eindämmen! Im März 2010 wird die 15. Konferenz des Washingtoner Abkommens in Dohar, Katar, stattfinden. Die afrikanischen Länder Tansania und Sambia verlangen eine Lockerung des Schutzstatus von Elefanten. Angesichts der Tatsache, dass jährlich schätzungsweise 30.000 Elefanten für den Elfenbeinmarkt sterben und mittlerweile in weiten Teilen Afrikas und Asien zur hochgefährdeten Spezies zählen, lehnen wir Grüne dieses Vorgehen entschieden ab. Aus diesem Grund haben wir im Parlament zwei Anträge zum Schutz der Elefanten eingereicht: Antrag zum Schutz der Elefanten im Rahmen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (PDF, 76.0 KB) Antrag zur gesetzlichenVerankerung der ethischen Bewertung von Tierversuchen im Tierversuchsgesetz (PDF, 103.3 KB) Aktion der IFAW, unterstützt von den Grünen, zum Schutz der Elefanten am 28. Jänner am Stephansplatz, Wien (Bild linkt auf Flickr-Bildergalerie). 19. November 2009 Grüner Erfolg für EU-Tierschutzstandards! Unser Einsatz hat sich einmal mehr gelohnt. Bei unseren Verhandlungen mit den Tierschutzsprechern der anderen Fraktionen am 19. November 2009 konnten wir zentrale Punkte aus unseren Grünen Entschließungsanträgen zur Verbesserung der EU-Tierschutz-Standards durchsetzen wie zum Beispiel die konsequente Umsetzung des EU-Tierschutzrechtes in allen Mitgliedsstaaten und damit verbunden verstärkte Kontrollen, eine maximale Tiertransportdauer von 8 Stunden, das Verbot der Aufzucht und Haltung von Legehennen in Käfigen in der EU und ein EU-weites Verbot von Hunde-, Stier- und Hahnenkämpfen - um nur einige zu nennen. Diese grünen Forderungen zum Schutz der Tiere konnten wir durchsetzen >> Grüne Tierschutz-Aktivitäten Schutz der Tiere beim Tiertransport Noch immer werden Rinder, Pferde, Schweine über Tausende von Kilometern transportiert und müssen eng in Transportern zusammengepfercht unvorstellbares Leid ertragen. Noch immer werden Subventionen für Zuchttierexporte bezahlt, so dass sich lange Transporte lohnen. Noch immer sind die Kontrollen völlig unzureichend und stehen viel zu wenig Tränke- und Labestationen sowie Notversorgungsstellen zur Verfügung. Die EU-Tiertransport-Regelungen verhindern nicht, dass Tiere endlos transportiert werden können. Bei der letzten Sitzung des Nationalrates haben die Grünen diesen Entschließungsantrag betreffend Schutz der Tiere beim Transport eingebracht (Zuweisung Gesundheitsausschuss, der Antrag muss spätestens innerhalb von 6 Monaten behandelt werden). Wir werden um die Unterstützung aller im Parlament vertretenen Parteien werben: Entschließungsantrag zum Schutz von Tieren beim Transport (PDF, 168.8 KB) Verbesserung der EU-Tierschutzstandards Die Ergebnisse von Eurobarometer-Umfragen (u.a. zu den Themen Tiertransporte, EU-Tierschutzaktionsplan, Klonen von Nutztieren) beweisen eindrucksvoll, dass den BürgerInnen Europas der Tierschutz ein wichtiges Anliegen ist. Es herrscht Übereinstimmung unter den Menschen, dass Tiere als leidensfähige Mitlebewesen sind und unseren Respekt und Schutz verdienen. Tierschutz betrifft eine Vielzahl ethischer, sozialer und wirtschaftlicher Fragen und ist damit eine Herausforderung für die Politik und die europäische Zivilisation und Kultur.Das Tierschutz-Protokoll, welches als Teil des Vertrages von Amsterdam angenommen wurde, anerkennt Tiere als „fühlende Wesen“ und schreibt die Vereinbarkeit mehrerer Politikbereiche mit dem Tierschutz vor. Der EU-Tierschutzaktionsplan für die Jahre 2006-2010 soll erstmals dieses Tierschutzprotokoll in ein integriertes Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung des Tierschutzes in Europa umsetzen und in den nächsten Jahren weiterentwickelt werden. Folgenden Antrag zur Verbesserung von Tierschutzstandards haben wir eingereicht: Entschließungsantrag zur Verbesserung der EU-Tierschutzstandards (PDF, 205.8 KB) Tierschutz in der Verfassung Im März 1996 unterstützten 459.443 Personen im Rahmen des Tierschutz-Volksbegehrens die Forderung nach einem Bundestierschutzgesetz und die Forderung, dass Tierschutz als Staatszielbestimmung in die Verfassung aufgenommen werden möge.Die Verankerung des Tieres als Mitgeschöpf im Bundestierschutzgesetz ist bereits ein erster Schritt, um die hohe ethische Verpflichtung und Verantwortung des Einzelnen gegenüber dem Tier als leidensfähiges Wesen hervorzuheben. Um den besonderen Stellenwert des Tierschutzes in der österreichischen Rechtsordnung zu dokumentieren, muss der Tierschutz jedoch auch in Form einer Staatszielbestimmung in der Verfassung verankert werden. Folgenden Antrag zur Verankerung des Tierschutzes in der Verfassung haben wir eingereicht: Entschließungsantrag zur Verankerung des Tierschutzes in der Verfassung (PDF, 89.6 KB) Verbot von Robben-Produkten Weltweit werden jedes Jahr Hunderttausende Robben getötet - der größte Teil von ihnen in Kanada im Frühjahr, wo alljährlich die Jagd auf zahlreiche Sattelrobben und Klappmützen freigegeben wird. 95 Prozent dieser Robben sind noch keine drei Monate alt. Die bei den Robbentötungen angewandten Tötungsmethoden sind aus Tierschutzsicht mehr als bedenklich. Die Tiere werden oft nur mangelhaft betäubt und sind bei der Häutung bei Bewusstsein. Viele BürgerInnen äußern daher seit Jahren schwerste Bedenken hinsichtlich des Handels mit Erzeugnissen, die von Robben stammen, die unter entsetzlichen Schmerzen, Qualen und anderen Leidensformen getötet und gehäutet wurden. Folgenden Antrag zum Schutz von Robben haben wir beim Parlament eingereicht: